Das Netzwerk Schreiben an der Universität Basel organisiert regelmässig Veranstaltungen rund um das Thema „Schreiben“.

Die Mitglieder des „Netzwerk Schreiben“ treffen sich einmal im Semester. In Inputreferaten werden aktuelle Forschungsprojekte zur Schreibdidaktik und Förderung der Schreibkompetenz vorgestellt und diskutiert.

Am Tag des Schreibens treffen sich Stakeholder aus dem Netzwerk Schreiben, Professorinnen und Professoren, Dozentinnen und Dozenten der Universität, sowie Studierenden und Post-Docs aus verschiedenen Fakultäten und machen auf die Wichtigkeit/Bedeutung von Schreiben aufmerksam. Wissenschaftliches Schreiben ist lernbar, je früher im Studium, desto besser! Dran bleiben, Feedback und Überarbeiten sind die Schlüssel zum Erfolg! Workshops und Informationsveranstaltungen begleiten den Tag des Schreibens.  


Veranstaltungen im Herbstsemester 2018

29.11.2018 Tag des Schreibens

Am Tag des Schreibens treffen sich Stakeholder aus dem Netzwerk Schreiben, Professorinnen und Professoren, Dozentinnen und Dozenten der Universität sowie Studierenden und Post-Docs aus verschiedenen Fakultäten und machen auf die Wichtigkeit/ Bedeutung von Schreiben aufmerksam. Wissenschaftliches Schreiben ist lernbar, je früher im Studium, desto besser! Dran bleiben, Feedback und Überarbeiten sind die Schlüssel zum Erfolg! Workshops und Informationsveranstaltungen begleiten den Tag des Schreibens. 

On Writing Day all members of the university community are invited to participate in hands-on workshops und information events in English, German, French, Italian and Spanish.

12:15 bis 13:30

Round Table

Wie wichtig ist Schreiben in Lehre und Forschung?

Moderation: Vizerektor Lehre, Prof. Dr. Thomas Grob

Universität St. Gallen: Prof. Dr. Andreas Härter (Deutsche Sprache und Literatur und Writing Lab)
Universität Basel: Jacob Geuder (Gesellschaftswissenschaften; Netzwerk Schreiben), Prof. Dr. Andrea Maihofer (Zentrum Gender Studies), Dr. Philipp Mayer (science-textflow; Kursleiter Advanced Studies), Prof. Dr. Jürg Utzinger (Swiss Tropical and Public Health Institute)

Was erwarten die verschiedenen Fakultäten auf Bachelor/ Master und PhD Stufe? - Wie können wir die Schlüsselkompetenz Schreiben auf individueller und institutioneller Ebene weiter fördern?
Kollegienhaus,Regenzzimmer (Raum 111)
14:00 bis 15:00

How to give feedback that improves a text and develops the writer's competence

Prof. Dr. Nancy Hynes (Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research), Carsten Quesel (Institut für Bildungswissenschaften der Universität Basel, Pädagogische Hochschule FHNW)

Seasoned reviewers and authors share their experience on how to give constructive feedback that has both immediate and long-term goals: to enhance a specific text and to develop an author’s competence to produce good writing in the future.   
Kollegienhaus,Regenzzimmer (Raum 111)
15:30 bis 17:30

Responding to a call for papers: Compose your abstract for a conference or a publication

Natural sciences: Dr. Claudine Neyen and Dr. Riana Paola, Sprachenzentrum; Social Sciences and Humanities: Stephan Meyer, Sprachenzentrum

Abstracts are crucial to being accepted for conferences or publications as well as to drawing audiences or having your publications read. In this hands-on workshop, you can write or revise an abstract in English and receive on-the-spot feedback. If available, bring along the call for papers and your draft.
Sprachenzentrum, Totentanz 17, Multimediaraum 02.003 und Selbstlernzentrum 01.006
15:30 bis 16:30

Schreibtypenanalyse

Dr. Andreas Ledl, Universitätsbibliothek

Schreibende lassen sich anhand der von ihnen angewandten Schreibstrategien bestimmten Schreibtypen zuordnen. Der Workshop möchte zur Reflexion über das eigene Schreibhandeln anregen und die spezifischen Vor- und Nachteile herausarbeiten, mit denen die einzelnen Schreibtypen konfrontiert sind.
Sprachenzentrum, Totentanz 17, Seminarraum 01.017
16:30 bis 17:30

Kreatives Schreiben: Sprechtexte für Kurzfilme verfassen

Daniele Lazzeri, Anthony Mahler, PhD, Arisleidy Salgueiro, Angélique Thabar, alle Sprachenzentrum

Stellen Sie Ihre Kreativität auf die Probe und formulieren Sie in einer Fremdsprache die Sprechtexte für einen Kurzfilm, den Sie sich ohne Ton anschauen. Die Dozierenden stehen Ihnen zur Verfügung, falls Sie auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch Unterstützung brauchen, und geben Ihnen gerne auch Tipps bei der Formulierung treffender Dialoge.
Sprachenzentrum, Totentanz 17, Seminarraum 00.004
17:30 bis 19:30

Workshop: Motivationsschreiben und CV (D, E, F)

Workshop: Cover letter and CV

Dr. Birgit Müller, Career Service Center, Dr. Beatrice Mall-Grob, Carol Daubney, Valérie Blondel, Sprachenzentrum

Was macht eine Bewerbung wirkungsvoll? Gibt es Unterschiede zwischen den Sprachen? Wir informieren und unterstützen Sie beim Schreiben Ihrer Bewerbungstexte. Wenn möglich, bringen Sie diese auf USB-Stick und eine Sie ansprechende Stellenanzeige mit.

What makes an application effective? Are there differences among the languages? We will inform you and support you in writing your applications. If possible, bring these along on a USB stick, together with the matching advertisement.

Qu’est-ce qui rend un CV et une lettre de motivation attractifs ? Existe-t-il des différences et des nuances entre les langues ? Nous vous informerons et vous aiderons dans la rédaction de votre CV et de votre lettre de motivation. N’hésitez pas à venir avec ces écrits sur une clé USB, et pensez à apporter une annonce qui vous intéresse.
Sprachenzentrum, Totentanz 17, Multimediaraum 02.003 
19:30 bis 23:00

Begleitetes Schreiben: Deutsch / Guided Writing: English

Dr. Beatrice Mall-Grob, Anthony Mahler, PhD, Angélique Thabar (alle Sprachenzentrum)

Sie wären froh um eine sprachliche Beratung beim Schreiben?

Wir unterstützen Sie beim Verfassen von Texten jeglicher Art. Von wissenschaftlichen Texten für Studium und Forschung bis hin zu Texten, die Sie beruflich oder privat beschäftigen: Wir helfen Ihnen dabei, die richtigen Formulierungen zu finden, um Ihre Gedanken angemessen und kohärent auszudrücken.

Would you like language advice while you are writing?

We will support you while you are composing any kind of text. From academic texts for your studies or research to texts for your profession or personal life, we can help you find the right words to express your ideas aptly and coherently.
Sprachenzentrum, Totentanz 17, Multimediaraum 02.003 und Selbstlernzentrum 01.006

Mittwoch, 10.10.2018: Treffen des «Netzwerks Schreiben an der Universität Basel» im Herbstsemester 2018

Zeit: 12:15-13:45

Ort: Selbstlernzentrum (Raum 01.006), Sprachenzentrum der Universität Basel, Totentanz 17, 4051 Basel

Im Rahmen des einmal im Semester stattfindenden Treffens werden Dr. Patricia Hertel vom Departement Geschichte und Oliver Meyer von der FHNW jeweils ein 15-20 minütiges Inputreferat halten, die im Anschluss Austausch und Diskussion ermöglichen.

Dr. Patricia Hertel, Departement Geschichte, Universität Basel

Non scholae, sed vitae scribimus: Chancen und Grenzen von Schreibdidaktik im Hochschulunterricht

Von Absolventinnen und Absolventen geisteswissenschaftlicher Fächer werden im Studium und im Berufsleben umfassende Schreibkompetenzen verlangt – eine Tendenz, die sich mit der zunehmenden Digitalisierung des Alltags weiter verstärken dürfte. Angesichts eines gestiegenen Bewusstseins für die Notwendigkeit von Schreibpflege einerseits und der Klagen über abnehmende Schreibfähigkeiten der Maturandinnen und Maturanden andererseits reagieren die Hochschulen mit der Einrichtung von Schreibzentren und Schreibseminaren. Studierende wiederum sind häufig verunsichert, was wissenschaftliches Schreiben ist und tun sich schwer, Verbindungen zu ihren bisherigen Schreiberfahrungen oder gar zu Schreibanforderungen in Beruf und Alltag zu sehen.

Im Inputreferat möchte ich Grenzen und Chancen der Schreibdidaktik an Universitäten anhand meiner Erfahrungen als Verlagskaufrau, Journalistin, Wissenschaftlerin und Dozentin in den Geisteswissenschaften aufzeigen. Im Zentrum stehen Möglichkeiten, wie auch in der Hochschuldidaktik grundsätzliche Kompetenzen für das Schreiben innerhalb und ausserhalb der Universität gefördert werden können, um so auch den häufig postulierten Gegensatz zwischen Schreiben für die Wissenschaft und Schreiben im Berufsalltag zu relativieren.

Oliver Meyer Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FHNW

Im Rahmen seiner Dissertation und des SNF-Projektes “Measuring English Writing at Secondary Level” untersucht Oliver Meyer die englischen argumentativen Schreibfähigkeiten von Deutschweizer GymnasiastInnen im zweitletzten Gymnasialjahr.  Oliver Meyer ist auch mit der Schnittstellen-Studie HSGYM von Universität, ETH und Mittelschulen des Kantons Zürich vertraut.

Englische Essay-Schreibleistungen deutschsprachiger Jugendlicher im zweitletzten Gymnasialjahr

Schreiben auf Englisch ist eine Schlüsselkompetenz für das spätere Studium. Das SNF-Projekt MEWS untersucht, wie Jugendliche ein Jahr vor der Matura argumentative Texte verfassen. Neben einer Einführung in die Spezifika und Methodik des Forschungsprojekts, präsentiert Oliver Meyer in seinem Input die Bewertungen der Schreibleistungen und ordnet diese anhand von ausgewählten Beispielen ein. Ferner gibt er einen Ausblick auf die bevorstehenden linguistischen Detailanalysen des in der Studie entstandenen Lernerkorpus. Ziel seiner Dissertation ist eine Beschreibung unterschiedlicher fremdsprachlicher Schreibtypen, welche Rückschlüsse für die Schreibdidaktik liefern kann.


Veranstaltungen im Frühjahrssemester 2018

Mittwoch, 21.03.2018: Treffen des «Netzwerks Schreiben an der Universität Basel» im Frühjahrssemester 2018

Im Rahmen des einmal im Semester stattfindenden Treffens wird Dr. Mirjam Weder vom Deutschen Seminar und dem Forum wissenschaftliches Schreiben am Mittwoch, den 21. März 2018 ab 12:15 ihre Forschung im Bereich akademisches Schreiben bei StudienanfängerInnen in der Germanistik an der Universität Basel präsentieren. Die anschliessende Diskussion bietet Gelegenheit zum Austausch.

Künftige Netzwerk-Aktivitäten sollen geplant und konkretisiert werden.

Zeit: 12:15-13:45

Ort: Selbstlernzentrum (Raum 01.006), Sprachenzentrum der Universität Basel, Totentanz 17, 4051 Basel


Veranstaltungen im Herbstsemester 2017

Rückblick auf den «Tag des Schreibens» am 25.10.2017

Der Tag des Schreibens mit Stakeholdern aus dem Netzwerk Schreiben, mit Professorinnen und Professoren, Dozentinnen und Dozenten des Sprachenzentrums, Studierenden und Post-Docs aus verschiedenen Fakultäten im Kollegienhaus und am Sprachenzentrum erfreute sich grossen Interesses. Beiträge anderer Institutionen (UB, Career Service Center) ergänzten das attraktive Programm. Die äusserst positive Resonanz aus allen Teilen der Universität und die häufig gestellte Frage nach dem Termin des nächsten Tags des Schreibens bestätigen den Eindruck, dass betreffende Fragestellungen zum Schreiben und entsprechende Informationsveranstaltungen/ Workshops einen Bedarf darstellen.

In drei Sektionen wurde das Thema Schreiben aus verschiedenen Perspektiven betrachtet: Schreiben und...

Studium

Die Veranstaltungen dieser Sektion boten Gelegenheit, die Wichtigkeit akademischen Schreibens zu diskutieren, Best-Practice-Erfahrungen auszutauschen und Tipps zum Verfassen und Publizieren von Abstracts zu erhalten. Akademisches Schreiben ist lernbar; unerlässlich sind Möglichkeiten zum Üben sowie Rückmeldungen und Korrektur der Texte. Mit Unterstützung von Dozierenden wurde bis in die Nacht an individuellen Texten und Publikationen gearbeitet.

Beruf

Die Veranstaltungen in dieser Sektion boten eine individuelle Beratung für CV und Motivationsschreiben in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch sowie Einblicke in das Berufsbild eines Fachlektors. Alfred Bodenheimer las aus seinem jüngsten Roman und stellte sich im Anschluss den Fragen des Publikums in einer lebhaften Diskussion zum Schreiben für die Wissenschaft vs. dem fiktionalen Schreiben sowie den jeweiligen Schreibprozessen.

Mehrsprachigkeit

Die Veranstaltungen dieser Sektion boten Gelegenheit das Ende einer Geschichte, deren Anfang nur bekannt ist, zu erfinden. Die drei besten Texte wurden am Abend vorgelesen und prämiert. Ein mehrsprachiges Team gab Tipps und Beispiele für formelle E-Mails, beantwortete Fragen und half die Texte zu verbessern. Zu Kurzfilmen wurden Rezensionen verfasst, vorgelesen und mit Beispielen veröffentlichter Rezensionen verglichen.